Die Vakuumtechnik gehört mittlerweile zu vielen Industriezweigen und ist auch aus einfachen bis hoch komplexen anderen Anwendungsgebieten nicht mehr wegzudenken. Da sich einige physikalische Bedingungen im Vakuum verändern, kann man unter diesen Bedingungen ganz andere Leistungen, zum Beispiel im Bezug auf die Drehzahl von Motoren, erreichen. Auch in manchen Transportvorgängen hilft die Vakuumtechnik, günstiger, schneller und somit gewinnorientierter zu arbeiten.
In der Autoindustrie sind beide Möglichkeiten gegeben. Zum einen wird die Vakuumtechnik in Bauteilen selbst, wie zum Beispiel einem Bremskraftverstärker, angewandt. Hier werden die durch das Vakuum entstehenden physikalischen Bedingungen genutzt, um die eigentliche Bremskraft der Bremsanlage zu verbessern. Auch in der Luftfahrtindustrie kommt bei vielen einzelnen Bauteilen die Vakuumtechnik zur Anwendung, da auch bei großen Höhendifferenzen alles gleich funktionieren muss, und im Vakuum immer die gleichen, für manche speziellen Einrichtungen auch sehr günstigen, Gegebenheiten herrschen.
Selbstverständlich findet die Vakuumtechnik in der Autoindustrie auch beim Transport ihre Verwendung. Müssen einzelne Teile von einer Abteilung in die andere gebracht werden, stehen nicht immer Fließbänder als einziges Hilfsmittel zur Verfügung. Spezielle und mit Vakuumtechnik arbeitende Roboter nehmen die Einzelteile vom Band und bewegen sie zu einem anderen Band oder an die Stelle, an der sie verbaut werden.
Hier hat die Vakuumtechnik Vor- und Nachteile. Für das Unternehmen bedeuten solche Roboter Einsparungen an Lohn und Fehlerminderung durch menschliches Versagen. Statt Lohnkosten und eventuellen Schäden bekommt man durch die Maschinen Schnelligkeit und nahezu optimale Leistung, was im Bezug auf die Wirtschaftlichkeit einen großen Unterschied macht. Auf der anderen Seite gehen durch die Anwendung der Vakuumtechnik jedoch auch Arbeitsplätze verloren.
